Die Ukraine: Kollegen

  • Das ist weltbekannt, daß die Japaner sehr arbeitsfreudig sind. Sie arbeiten mehr als alle anderen Völker in der Welt. Laut der statistischen Angaben, verbringen die Japaner mehr als die Hälfte ihrer Zeit im Büro. Zwei drittel von „White Collar“ in Japan sagen das Wochenende ab! Und das ist nicht das Interessanteste. Den Urlaub machen erst ein Zwanzigstel von allen Mitarbeitern in diesem Land. Ja, dieses Volk ist wirklich Arbeitstier... Aber was kann man über die Ukraine sagen? Sind die Leute hier Workaholics? Freuen sie sich mit ihren Kollegen zu kommunizieren und zu unterhalten?

     

    Die Ukraine ist ein schönes Land mit wunderschöner Natur, gutherzigen und arbeitsfreudigen Leuten (egal ob es über die Hausarbeit oder Arbeit im Büro geht, das ist gut bekannt), sehr weiblichen Frauen und derzeit einer komplizierten politischen Situation. Die Politik beeinflußt das Leben jedes Menschen sehr. Die Ukrainer bekommen weniger Geld, sie haben keine Möglichkeit viel Geld für die Unterhaltung ausgeben, doch sie haben keine Einsparungen wegen der Krise.

     

    Die Welt ist so, daß falls man einen niedrigen Lohn für den Job bekommt, gefällt ihm den Job nicht. Und danach startet man sein Verhältnis auf die Kollegen auszudehnen. Aber die Ukraine ist ein Phänomen. Unabhängig davon, daß die Menschen schlechte Bedingungen bei der Arbeit haben, ist ihr Verhältnis zu den Kollegen gut!

     

    Eine Untersuchung, die eine internationale Kadergesellschaft durchführte, zeigte, daß 4 von 5 ukrainischen Kollegen fühlen Sympathie zu ihren Kollegen. Und ein Grund für ein warmes Verhältnis ist die Arbeit an gemeinsamen Projekten. Aber jeder dritte glaubt, daß sein Kollektiv unangenehm ist. Und die Arbeit dort auch unangenehm ist.

     

    79% von allen Büromitarbeitern oder „White Collar“ mögen ihre Kollegen. Unabhängig davon, daß die Ukraine momentan eine tiefe Krise hat, ist die Anzahl der Ukrainer, die an ihrer Liebe zu Kollegen zweifeln, immer niedriger. Solche Angaben zeigt die Studie, die innerhalb eines Jahres durchgeführt wurde. Zum Beispiel im Jahr 2015 sagte jeder Vierte, daß er keine Sympathie zu seinen Kollegen fühlt. Aber 2016 ist diese Anzahl wesentlich weniger. Und keine Wärme zu seinen Kollegen fühlt doch nur jeder Fünfte.

     

    Das Warmwerden von Verhältnis in den Kollektiven kann man in komplizierter sozialpolitischen Situation  leicht erklären. Laut der Angaben von Umfragen, vereinigten sich die Mitarbeiter in jedem vierten Büro, weil sie die Ereignisse besprechen, alles zu Herzen nehmen. Sie haben eine Meinung zu allen Ereignissen in ihrem Land, die Ukraine. Die Ereignisse des letzten Jahres und soziale Erschütterungen sind kein Grund für Konflikte, unfreundliches Verhältnis bei der Arbeit.

     

    Vor einem Jahr fühlte keine Sympathie 17% von allen befragten Menschen. Und echte Feindlichkeit zu den Kollegen fühlten 8% der „White Collar“. Derzeit ist diese Anzahl 2% weniger! Vor einem Jahr basierte das Verhältnis zu den Kollegen auf persönliches Verhältnis. Heute die Arbeitsfragen und Aufgaben helfen den Leuten sich befreunden. Auch man findet momentan 26% Büromitarbeiter, die loyal zu allen Kollegen (oder zu den Meisten) sind.

     

    Sehr interessant ist das Faktum, daß unter den Menschen, die ihre Kollegen nicht gern haben, 38% Leute glauben, daß man die Kollegen nicht lieben soll. Jeder dritte denkt, daß er Pech hatte, weil das Arbeitskollektiv unangenehm für ihn ist, solche Menschen denken, daß das Kollektiv keiner warmen Gefühle wert ist. Jeder zehnte denkt, daß das Kollektiv „all das angefangen hat“, und in 14% Büros ist es nicht üblich, warmes Verhältnis zu den Kollegen zu haben.