Die leckere Ukraine

  • Der Herbst ist eine segensreiche Jahreszeit wenn man das saisonbedingte Gemüse sammeln kann. Das sind Aubergines, Kartoffeln, Zucchini, Kohl, Rüben, Tomaten, Möhren und Zwiebeln. Dieses Gemüse ist eine echte vitaminsreiche Bombe, die man mit den Vitaminen aufladen, gute Stimmung schenken und in schlechten Tagen trösten kann. Gerade im Herbst feiert man zwei Feste am 1. Oktober: der Welttag von Vegetarismus und der internationale Tag von Veganer. Die Forscher behaupten, daß jeder Zehnte auf der Erde hat auf das Fleisch verzichtet. Und diese Anzahl steigt. Menschen versuchen diese Lebensweise zu popularisieren. Am 1. Oktober finden viele Maßnahmen statt, die Vegetarismus populärer machen.

    Die Ärzte warnen aber, daß der zu strenge Vegetarismus schlecht ist, weil man seine Ration einschränkt und keinen Mangel an Protein, Aminosäuren und Vitamine kompensiert. Die Ration der Menschen, die kein Fleisch essen, sollte gut durchgedacht und zusammengestellt sein. Im Laufe der Zeit bekommen die Veganer einen Blick dafür, was sie essen sollte, um die notwendigen Stoffe zu ersetzen.

    Ein anderer Weg ist die nationale kulinarische Tradition. Die ukrainische Küche ist reich an leckere und wohlausgewogene vegetarische Speisen, die geschmackliche Palette bereichern, das Gefühl von Sattheit geben und das Fleisch wunderbar ersetzen. Das ist damit verbunden, daß das Land orthodox ist. Man fastet oft in der Ukraine. Das ist die Zeit, wenn die üblichen Speisen, die man mit Speck, Fleisch oder Wurst kocht, ersetzt man mit Pilzen, Käse, Bohnen oder Linsen.

    Der Wert dieser Erfahrung von den Voreltern liegt darin, daß diese Rezepte zeigen, wie der Vegan oder Vegetarierin diesem Gebiet essen sollte, wo man viel Regen und kalten Winter hat. In dieser Zeit braucht unser Organismus eine schwere Speise. Unten kann man einige ukrainischen vegetarischen Rezepte finden, die sehr lecker und nahrhaft sind.

    Kürbissuppe

    Kürbis 600 g
    Sahne 100 g
    Zucker 2 Eßlöffel
    Butter 10 g
    Mehl 20 g
    Zimt 1 Teelöffel

    Zubereitung:
    1. den Kürbis schälen, in Würfel schneiden (2-3 cm). Nach dem Aufkochen ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen.
    2. Mehl mit der Butter bis rosafarbig rösten (ca. 10 Minuten).
    3. Kürbis aus dem Wasser nehmen, Zucker zugeben und im Standmixer pürieren.
    4. Sahne zugeben und Suppenkonsistenz erreichen, geröstetes Mehl zugeben. Die Mischung im Standmixer schlagen.
    5. der Topf mit der Suppe auf den Herd beisetzen und zum Kochen bringen. Zimt und ein wenig Sahne zugeben.
    6. Suppe mit Pafesen servieren.

    Die vegetarische Sülze

    Möhre 200g
    Sellerie 200 g
    Erbsen 200 g
    Mais 200 g
    Gelatine 2 Eßlöffel
    Zitrone ½

    Zubereitung:
    1. Sellerie und Möhre in Würfel schneiden. Das Gemüse in kochendem wasser (4 Gläser) 3 Minuten lang kochen. Die Brühe durchseihen, Erbsen und Mais zugeben und weitere 5 Minuten kochen.
    2. das Gemüse aus der Brühe nehmen und Zitronensaft in die Brühe zugeben.
    3. Gelatine in kaltem Wasser lösen (100 g), heiße Brühe in Gelatine zugeben und bis Lösen warten.
    4. eine Menge von der Brühe ins vorbereitete Geschirr gießen und im Kühlschrank bis Erstarrung bleiben.
    5. Auf das erstarrtes Gelee das Gemüse herauslegen, Rest der Brühe auf das Gelee gießen und für einen Tag im Kühlschrank bleiben.
    6. Speise mit Grün servieren.

    Faule Warenyky mit Mohn

    Mohn 3 Eßlöffel
    Zucker 3 Eßlöffel
    Quark 350 g
    Mehl 3 Eßlöffel
    Salz nach dem Geschmack
    Ei 1 St.

    Zubereitung:
    1. Quark mit Zucker und Salz vermischen, Mehl und Mohn zugeben, zu einem Teig mengen.
    2. Arbeitsfläche mit dem Mehl bestreuen. Der Teig als Wurst formen, mundgerecht machen.
    3. Im gesalzten kochenden Wasser 3 bis 4 Minuten kochen.
    4. mit saure Sahne oder Konfitüre servieren.

Comments

0 comments