Die Kirchen, die man in der Ukraine besuchen sollte

  • Die wahren Perlen der Ukraine sind die heiligen Tempel – Muster von Baukunstmeisterschaft, Mosaiken, Ikonenmalerei. Ihre Gewölbe halten die geheimen Gedanken von Tausenden Menschen seit Jahrhunderten. Die Menschen kamen hierher, um zu beten und ihre Herzen erleichtern. Die Kraft von wundertätigen Ikonen spüren, die Architektur und Gemälde genießen – all das können Sie in den ungewöhnlichsten Kirchen, Kapellen in der Ukraine machen.

     

    Die Swjato-Troizkij Kathedrale

     

    Der Tempel wurde im Jahr 1069 von Ehrwürdigem Antonij Petscherskij gegründet, der Antonij, der am Gründen eines der Heiligtümer der Ukraine beteiligt war – Kiewo Petscherskaja Lawra. Die Holzkirche wurde im heiligen heidnischen  Gehölz gebaut und diente zwei Jahrhunderte lang. Im Jahre 1239 wurde sie von tatarisch-mongolischen Leuten gebrannt, aber in 450 Jahren wurde die Swjato-Troizkij Steinkathedrale gebaut.

     

    Hier kann man die altertümlichen Höhlen vom 11. Jahrhundert mit der Länge 350 m finden. Im unterirdischen Gewölbe befindet sich auch die größte in der Ukraine unterirdische Kirche von Feodosij Totemskij. Sie kann 100 Leute enthalten. All die Rundfahrten in Tschernigow sehen ein Besuch des Tempels voraus.

     

    Die Kapelle von Christusbild von Edessa

     

    Die Kapelle wurde laut des Befehls von Kaiser Aleksander der Dritte neben der Station Borki gebaut, wo der Zug mit der ganzen Familie aus dem Gleis sprang. Damals starben 68 Leute, aber mit dem Kaiser und seiner Familie war alles in Ordnung. Im Jahr 1894 wurde die Christ-Erlöser-Kathedrale dort gebaut. Und daneben, wo der Wagen mit der Kaiserfamilie gestoppt hat, baute man die Kapelle von Christusbild von Edessa. In der Zeit des zweiten Weltkrieges wurden die Kathedrale und die Kapelle zerstört. In 50 Jahren wurde die Kapelle instandgesetzt und die Kathedrale ist noch heute eine Ruine.

     

    Die Kathedrale von Aposteln Petrus und Paulus

     

    Die katholische Kirche befindet sich in der Stadt Luzk, neben dem berühmten Luzkij Schloss. Sie gehörte dem Jesuitenorden und wurde vor 375 Jahren gebaut. Der Architekt war Jacomo Briano. Die katholische Kirche von Aposteln Petrus und Paulus brannte einige Male und wurde wieder instandgesetzt, deswegen sieht sie heute nicht so aus, wie vor einigen Jahrhunderten. Aber die unterirdischen Gewölben von Haupttempel sind echt. Ein Spaziergang dem mehrstufigen Labyrinth entlang ist ein wahres Abenteuer! Aber seien Sie vorsichtig, da die Legende sagt, daß man im unterirdischen Gewölbe die Erscheinung von 19-jähriger Magdalena Roshizka treffen kann, die die Frau des Kommandanten von Luzk.

     

    Die Swjato-Woskresenskij Kathedrale

     

    Die Kathedrale befindet sich in Sumy. Dieser alte Dom ist das älteste  Steingebäude der Stadt. Der Dom wurde vor drei Jahrhunderten gebaut. Das Geld für den Bau haben der Oberst Gerasim Kondratjew und sein Sohn Andrej gegeben. Der Oberst ist der Gründer von der Stadt Sumy. Er befahl das Familienbegräbnis in der Kathedrale zu bauen. Aber laut der Legende wurden nicht all seine Verwandten dort begraben. Der Dom erlebte zwei Kriege, wurde in den 70-er Jahren restauriert. Er befindet sich am Platz der Unabhängigkeit.

     

    Der Nikolaewer Dom

     

    Man nennt diesen Dom in Tscherniwzi betrunken, weil die Kuppeln verdrillt sind. Aber in der Tat ist es nichts Ungewöhnliches. In Rumänien wurden fast alle Kirchen so gebaut. Aber für die Ukrainer ist der Stil Neorominesk wunderlich. Es ist auch interessant, daß der Dom wurde im Jahr 1930 gebaut, in den Zeiten, als man in der Sowjetischen Union die Kirchen, die Kapellen und die Kathedralen zerstörte. Wie konnte das nur möglich sein? Die Antwort ist einfach. In 1930-40-er Jahren war Bukowina ein Teil von Rumänien. Dieses Land hat der Ukraine so einen wunderbaren Dom geschenkt.

     

    Der Trinitatisdom

     

    Dieser Dom liegt im Dnepr Gebiet, in der Stadt Nowomoskowsk. Die kleine Stadt ist 27 km von Dnepr entfernt. Ein der berühmtesten ukrainischen Schriftsteller der Ukraine hat über diesen Dom ein Werk geschrieben. Die Einzigartigkeit dieses Domes ist darin, daß er ohne Nägel gebaut ist und neun Kuppeln hat. Der Bau wurde im Jahr 1778 geendet. Es ist auch interessant, daß man immer acht von neun Kuppeln sehen kann, von jedem Ort.

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