Hochzeit und Familie in der Ukraine. Teil 1

  • Wenn ein deutscher Mann eine ukrainische oder russische Frau kennen lernen will, möchte er auch wissen, was für eine Denkweise hat man in diesen Osteuropäischen Ländern, wie lebt man, welche Werte schätzt, was für diese Leute wichtig ist. Oft ist es notwendig, all das zu wissen, um eine richtige ukrainische oder russische Partnerin auf einer Dating Seite zu finden.

    Was ist eine Familie in der Ukraine? Welche Traditionen hat man heute und welche hatte man in den alten Zeiten? Dieser Artikel hilft euch ukrainische Seele zu verstehen und wird natürlich interessant, weil man hier neue Informationen finden kann.

    Es ist heute kompliziert zu verstehen, wann erschien die erste Familie. Wahrscheinlich spürte man keine Liebe und keine anderen Gefühle. Eine Familie war ein Mittel zu überleben. In schwereren Zeiten waren Leute einer Familie eine Unterstützung füreinander.

    Eine Familie ist das, was Menschen stärker macht, was ihnen hilft gegen Lebensschwierigkeiten zu kämpfen. Was eine feste, einige Familie ist, wissen alle Ukrainer. Ukrainische Familie unterschieden sich immer von anderen Völkern durch Vielheit. Die Ukrainer dachten immer: je mehr Kinder, desto mehr Glück! Die Ukrainer schaffen die Familien nicht darum, daß eine Familie existieren soll. Sie schaffen solche Familien, wo das Leben ruhig, gut und glücklich ist, wo jedes Mitglied in Liebe und Einverständnis lebt. Es kaum gibt ein Land auf der Erde, wo man mit Wärme alle Familientraditionen von Generation zu Generation weiterleitet. Eine große Anzahl der Traditionen kann man heute in der Ukraine in der originallen Form betrachten.

    Sehr reich an Traditionen und Bräuche sind ukrainische Hochzeiten und Feste, die immer lärmend und umfassend gefeiert werden. Das Interessanteste ist, daß es in der Ukraine einige Formen der Ehe gibt, und jede von ihnen ist eigenartig und interessant. Wo kann man noch die Hochzeit so originell und verschieden feiern, wenn nicht in der Ukraine?

    In den alten Zeiten konnte der Junge sein Lieblingsmädchen wegstehlen, einkaufen, vor der Hochzeit freien oder vertraglich heiraten. Heute trifft man diese Formen nicht so oft und meistens in den Dörfern. Selbstverständlich kann man das Freien auch in den Städten sehen. Doch das geschieht seltener.

    Eine weitere Form der Hochzeit war das Wegstehlen. Der Junge musste das Mädchen von einer reichen Familie während des Tanzens stehlen. Er mußte das Mädchen sehr gut verbergen, so daß die Verwandten es in 24 Stunden nicht finden konnten. Der Junge sollte auch so einen Antrag machen, daß das Mädchen „ja“ antwortete. Falls sie Ja mit ihm antwortet, können die Verwandten den Heiratsantrag des Jungen nicht zurückweisen. Laut der Tradition müssen sie ihre Tochter dem Jungen zur Frau geben.

    Falls der Junge freite das Mädchen, konnte es ihm einen Kürbis geben. Das bedeutete, daß der Junge dem Mädchen nicht gefiel und es ihn nicht heiraten wollte. Falls die junge Frau akzeptierte den Heiratsantrag, sollte sie beim Ofen sitzen und den Ofen scharren (der Ofen wurde aus dem Lehm gebaut). Noch heute erinnert man sich an diese Tradition. Und wenn ein Junge einen Heiratsantrag macht, fragt er das Mädchen, ob er einen Kürbis bekommt.

    Es gab noch einen Brauch. Das Mädchen konnte einem Jungen das Leben durch die Hochzeit retten. Falls dem Jungen das Leben abgesprochen wurde, konnte das Mädchen sagen, daß es ihn heiraten will. In diesem Fall wurde der Mann nicht mit dem Tode bestraft.

    In alten Zeiten heirateten Mädchen ab dem Alter von 14 Jahren. Das war ganz normal. Mit der Zeit vergrößerte der Alter. Heute ist das durchschnittliche Alter in der Ukraine so wie in den meisten Ländern. Man heiratet am meisten im Sommer oder Herbst. Traditionell war der Herbst die beste Zeit für die Eheschließung. Auch man muß wissen, daß in der Ukraine Menschen am Freitag und Samstag eine Ehe registrieren können.

    Viele Ehepaare möchten sich kirchlich trauen lassen. In den alten Zeiten war eine Trauung nur einzige Form der Eheschließung. Später registrierte man die Ehe im Standesamt ohne Trauung. Derzeit lässt man sich öfter kirchlich trauen am Tag der Hochzeit oder einige Jahre später.

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